Zeitmanagement - 24h sind nie genug

Jeder von uns kennt es: der Tag sollte immer länger sein. Bei der Arbeit ist alles dringend und hätte schon gestern erledigt werden müssen, die schmutzige Wäsche stapelt sich zu Hause, der Wocheneinkauf muss auch noch gemacht werden, die nahestehenden Menschen brauchen Aufmerksamkeit und daneben sollte der Sport, das Essen und das persönliche Wohlergehen auch nicht zu knapp kommen. Wenn dann noch etwas Aussergewöhnliches dazu kommt wie z.B. ein Schicksalsschlag in der Familie, ein gesundheitliches Problem, ein Bauprojekt, eine Weiterbildung, ein Jobwechsel… sind die Zeitreserven endgültig dahin. Trotzdem gibt es Menschen, denen es scheinbar gelingt, alles unter einen Hut zu bringen. Was ist ihr Geheimnis?

Ein Lösungsansatz für besseres Zeitmanagement 

1.      Schritt: Selbstbeobachtung

Am Anfang steht eine Aufgabe, die abschreckend wirken kann: sich selbst zu beobachten. Schreiben Sie sich eine Woche lang auf, wie Sie Ihren Tag verbringen. Ich empfehle einen leeren Wochenplan zu erstellen, der für Ihren Alltag passende Zeitabschnitte enthält. Das könnte z.B. so aussehen:

 

Montag

Dienstag

Mittwoch

Freitag

Samstag

Sonntag

Nach dem Aufstehen

 

 

 

 

 

 

1. Hälfte Vormittag

 

 

 

 

 

 

2. Hälfte Vormittag

 

 

 

 

 

 

Mittag

 

 

 

 

 

 

1. Hälfte Nachmittag

 

 

 

 

 

 

2. Hälfte Nachmittag

 

 

 

 

 

 

Nach der Arbeit

 

 

 

 

 

 

Abend

 

 

 

 

 

 

Schreiben Sie sich nun eine Woche lang auf, wie Sie in den jeweiligen Abschnitten Ihre Zeit verbringen. Das sieht dann z.B. so aus:

 

Montag

Nach dem Aufstehen

Bereit machen

Frühstücken

Arbeitsweg: Social Media

1. Hälfte Vormittag

E-Mails beantworten 30 min

Team-Sitzung 2h

2. Hälfte Vormittag

Kundenanliegen bearbeiten 2h

Mittag

Mittagessen mit Arbeitskollegen

1. Hälfte Nachmittag

Kundenanliegen bearbeiten 2h

2. Hälfte Nachmittag

Präsentation vorbereiten 1h

E-Mails bearbeiten 1h

Nach der Arbeit

Weg zum Sport: Beantwortung privater Nachrichten

Sport

Weg nach Hause: Social Media

Abend

Nachtessen

TV gucken

 

2.      Schritt: Auswertung

Wenn Sie sich eine Woche lang beobachtet haben, schauen Sie sich Ihre Woche an. Sind Sie zufrieden damit? Wo haben Sie Zeit unnötig verschwendet? Wofür hätten Sie gerne mehr Zeit verwendet? Wofür blieb gar keine Zeit?

 

3.      Schritt: realistische Wochenplanung erstellen

Überlegen Sie sich als nächsten Schritt, welche Aktivitäten unbedingt in Ihren Wochenablauf gehören und wieviel Zeit Sie dafür realistischerweise (!) benötigen. Welche Punkte sind Ihnen besonders wichtig? Tragen Sie diese als erstes in Ihren neuen Wochenplan ein und reservieren Sie ihnen einen festen Platz. Füllen Sie die verbleibenden Lücken dann mit unwichtigeren Dingen auf.

 

4.      Schritt: ausprobieren!

Versuchen Sie Ihren neuen Wochenplan während 1-2 Wochen aus. Funktioniert er? Braucht es noch Anpassungen?


Wie kann ich mein Zeitmanagement sonst noch verbessern?

 

Das ist nur eines von vielen verschiedenen Zeitmanagement-Tools. Dieses Rezept funktioniert nicht für jede Person und für jeden Alltag. Besonders wenn Sie zu den kreativen Köpfen gehören, wird eine so starre Struktur nicht das richtige für Sie sein. Gerne bin ich bei der Entwicklung des eigenen idealen Zeitmanagements im Rahmen eines Einzelcoachings behilflich. Zudem plane ich noch in diesem Jahr ein kurzes Abendseminar zum Thema Zeitmanagement im Arbeitsalltag.

 

Interessiert? Dann melden Sie sich noch heute bei mir.

 



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